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Digital Umbauten - Reparaturen

Umbau auf ESU Loksound 5 für den Brawa Propangaszug Klv 96 der DB Artikelnummern 0505 DC und 0515 AC.

Für Vergrößerung Bilder anklicken! Bezeichnung VKP Info Spur

ESU Loksound 5 für Brawa 0505, 0515 Propangaszug.

Wekstattauftrag:

Der Brawa 0505 (DC) und 0515 (AC) Propangaszug wird mit einem ESU Loksound 5 ausgerüstet. In diesem Umbaubericht wird der Umbau des Brawa Gleichstrommodells mit der Artikelnummer 0505 beschrieben. Modellspezifisch verfügt der Propangaszug über nur einen motorisierten Rottenkraftwagen und hat somit nur je zwei Räder für die Radstromaufnahme, welche für ein Soundmodell nicht ausreichen. Aus diesem Grund wird zur sicheren Funktion ein ESU PowerPack zusätzlich verbaut. Weiters erhält die motorisierte Einheit eine Fahrerhaus Beleuchtung und entsprechendes Personal. Im Werkstätten-Wagen wird die nötige Elektronik verbaut und eine Innenbeleuchtung mit Neonlampen Funktion. Weiters ist auch der ESU 50321 Lautsprecher mit entsprechend großem Schallgebergehäuse in diesem Wagen verbaut.

Wir haben den fabrikneuen Propangaszug wie folgt umgebaut:
1.) Grundsätzlich wird eine Kabelverbindung zwischen dem motorisierten Klv Motorwagen und dem Werkstätten-Wagen benötigt um eine entsprechende elektrische Verbindung zwischen den beiden Fahrzeugen zu erhalten. Wir haben hierfür eine 6 polige Steckverbindung im Rastermaß von 1,27 mm vorgesehen, wobei die Steckbuchse im Wagen eingebaut wird. Also wird zuerst eine entsprechende Steckbuchse ausgesucht und der nötige Einbauplatz im Wagen erstellt. (Siehe Fotos!) Ist die Öffnung für die Steckbuchse entsprechend genau gefertigt wird diese provisorisch bündig mit der Außenwand des Wagens durch eine kleine Klebestelle mit Sekundenkleber fixiert. Nun wird mit einer Reißnadel die Innenwandposition an der Steckbuchse angezeichnet. Nun wird die Steckbuchse wieder entfernt und an der angezeichneten Stelle mittels einer Minitool Trennscheibe ca. 1,0 mm der Länge nach, oben und unten, eingeschnitten. In diese Fuge wird nun ein Stück 0,8 mm Stahldraht mit Sekundenkleber eingeklebt. Die Länge des Stahldrahtes richtet sich nach dem Längenmaß der Steckbuchse, er sollte jedoch an jedem Ende der Buchse ca. 5,0 mm überstehen! Als nächstes werden die entsprechend benötigten Decoderlitzen an der Steckbuchse angelötet. Nun wird die Buchse in die vorbereitete Einbauöffnung gesteckt und mit dem vorgesehenen Stecker verbunden um die Steckbuchse entsprechend gerade auszurichten. Ist die Steckbuchse entsprechend ausgerichtet wird sie mittels zweier kleiner Klebestellen mit Sekundenkleber vorfixiert. Zuletzt wird die Steckbuchse mittels „Stabilit“ 2 Komponenten Kleber endgültig an der Innenwand des Werkstätten-Wagens fixiert.

2.) Nun wird der Motorwagen entsprechend der nötigen Vorgaben Umgebaut. Das Gehäuse des Motorwagens kann durch Ausdrehen der Schraube, welche sich im Horn am Dach befindet, abgenommen werden. Zwei weitere Schrauben an der Unterseite der Lokomotive halten den Motor im Fahrwerk. Wurden die beiden Schrauben ausgedreht ist der Motor durch entfernen des unteren Gehäuseteiles ist der Motor zu entnehmen. Danach werden die Achsabdeckungen, die Radsätze, die Antriebswellenlager und die Antriebswelle ausgebaut. Zuletzt wird die Radkontaktplatine abgeschraubt und vom Fahrwerk entnommen.

Weiterführende Informationen mit allen nötigen Details und entsprechendem Bildmaterial erhalten Sie durch den Download der rechts befindlichen PDF Datei!

Gerne machen wir auch für Sie einen derartigen Digitalumbau!

Bitte Anfragen! Info H0
 # Hörprobe H0