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Digital Umbauten - Reparaturen

ESU Digitalumbau Märklin CCS 800 Artikel Nr. 3015 mit LFCM Motor

Für Vergrößerung Bilder anklicken! Bezeichnung VKP Status Info Bau größe
ESU Digitalumbau einer Märklin CCS 800 Elektrolokomotive mit LFCM Motor (Large Flat Collector Motor) BR Ce 6/8 der SBB.
Bauzeit der Lokomotive 1959, Aufschrift „MÄRKLIN“ + altes Märklin Logo, bzw. auf der anderen Seite 3015 + altes Märklin Logo. Digitalisieren der Elektrolokomotive mittels eines ESU Lokpilot-Decoder V 4.1 Multiprotokoll, oder auch eines ESU Lokpilot V 4.1 M4. Besonderer Wert wird auf die Werterhaltende Umbauarbeit gelegt! Alle Teile sind problemlos wieder rückbaubar, auch der mechanische Oberleitungsumschalter bleibt in Funkion. Werkstattauftrag:
Der Kunde übergibt eine stark bespielte und nicht fahrbereite Märklin Elektrolokomotive. Nach Überprüfung der Lokomotive muss zuerst ein großes Service durchgeführt werden. Es sind Verschleißteile wie Haftreifen und Schleifer zu erneuern, das ganze Modell muss gründlich gereinigt werden und erst danach kann ein Umbau auf digital gemacht werden. Der große 3 polige Scheibenkollektor des LFCM muss ebenfalls gereinigt und poliert werden. Erst nach diesen Arbeiten kann die Lokomotive auf digital umgebaut werden.
Bei dem durchgeführten Service wurden folgende Arbeiten an der Lokomotive gemacht:
1.) Nach der Abnahme der beiden Vorbauten und des Lokkasten (jeweils zwei Schrauben am Boden der Lok) wurde zuerst die gesamte Verdrahtung und der mechanische Umschalter entfernt.
2.) Nun haben wir die beiden Antriebsdrehgestelle von dem Mittelteil der Lok durch ausdrehen der entsprechenden Gewindestifte getrennt. Nun wurden die Kuppelstangen demontiert und die Vorlaufdrehgestelle ausgebaut. Nach Reinigung dieser Teile , Vorlaufräder poliert, Vorlaufachsen entsprechend gefettet. Werden die beiden Antriebsgetriebe ebenfalls komplett gereinigt und die Radsätze poliert. Nach Fertigstellung der Vorbauten werden an jeder Einheit neu Mittelschleifer mit neuen Anschlusskabeln eingebaut.
3.) Nun wird der LFCM Motor ausgebaut. Der Feldmagnet wird nicht mehr benötigt und später gegen einen ESU Permanentmagneten ersetzt. Der Scheibenkollektor wird zuerst gereinigt und die Kollektorscheibe danach an der Drehbank poliert. Nach der Reinigung aller Antriebszahnräder werden die Schmiertaschen der Motorlager neu befüllt. Sobald der neue ESU Permanentmagnet positioniert ist, kann der Scheibenkollektor auch wieder eingebaut werden. Nun wir der neu gebaute Gleichstrommotor mittels analogem Gleichstrom geprüft. Im Leerlauf nimmt der Motor bei 15 Volt DC ca. 280 mAh Strom auf.
4.) Nun werden noch 3 defekte Lampen und die beiden Haftreifen erneuert. Somit sind erst einmal die Servicearbeiten fertig.
Einbau des ESU Lokpilot V 4.0:
Der ESU Lokpilot V4.0 wird anstelle des mechanischen Umschalters im Vorbau der Lokomotive eingebaut. Um dem Decoder eine möglichst gute Wärmeabfuhr zu ermöglichen wird eine Messingträgerplatte mit den Maßen 30 x 17 x 2 mm angefertigt und im Vorbau an entsprechender Stelle eingeklebt. Darauf werden der Decoder und eine kleine Hilfsplatine montiert. Durch die Hilfsplatine muss kein Schnittstellenstecker eingebaut werden und eine Direktlötung ist sowieso die sicherere Verbindung des Decoders mit dem Modell. An den Motoranschlüssen sind noch zwei Entstördrosseln mit 1,9 µH in Serie mit den Decoderanschlusskabeln einzubauen. Die alte Verdrahtung wird komplett entfernt und das Modell vollkommen neu verdrahtet. Da ein Schweizer Lichtwechsel erforderlich ist verwenden wir in Summe drei Schaltkanäle für die Realisierung dieses Lichtwechsels. Zwei Lampen schalten Fahrtrichtungsabhängig über die F0 Funktion, die dritte Lampe, jeweils vorne und hinten wird parallel mit F0 über den Aux 1 Ausgang geschaltet. Die Original Lampenkontakte, wie auch die Lampen, konnten so erhalten bleiben. Auch die Verkabelung der Mittelschleifer erfolgt über den erhaltenen Oberleitungs-Umschalter, auch hier bleibt die Lokomotive im Märklin Auslieferungszustand.
Nun erfolgt die, in diesem Fall sehr komplexe, Programmierung des Lokpilot Decoder. Die Motorsteuerung mit lastabhängiger Drehzahl ist ein schwieriges Unterfangen. Eine große Bauteiltoleranz des Kollektors gibt der Elektronik eine Aufgabe welche nur schwer zu lösen ist.
Letztendlich war aber eine CV Einstellung zu ermitteln, wo das Fahrverhalten entsprechend ausreichend ist. Das Problem liegt in der Pulsierenden Taktung im unteren Drehzahlbereich, sprich „Langsam fahrt“.
Letztendlich ist aber ein sehr gut digital fahrendes Modell entstanden, mit dem der Kunde entsprechend Freude haben wird. Einen komplett bebilderten Umbaubericht erhalten Sie durch den download der PDF Datei, in der rechts befindlichen Informationsspalte.
# Bitte anfragen! Info H0